Vermeide diese 10 Fehler und habe einen gelungenen ROAD TRIP in der Gruppe:

#Erfahrungsbericht Erstellt am 02.04.2020 Der Road Trip steht vor der Tür, mit dem Fahrzeug geht es für einige Zeit auf Reise. Im Idealfall verheißt dies Entspannung und Erholung für den Menschen, jedoch nicht für das Fahrzeug, denn lange Fahrten, Kurven, Serpentinen, An- bzw. Abstiege und Hitze sowie Kälte stellen das Fahrzeug und die Insassen auf die Probe. Wer sich frühzeitig um sein Reisegefährt und das eigene Wohl kümmert und die folgenden 10 Fehler vermeidet, wird einen gelungenen ROAD TRIP in der Gruppe erleben. Fehler 1: Mit abgefahrenen Reifen die Reise antreten. Fehler 2: Abgefahrene Bremsbelegen und Bremsscheiben ignorieren. Fehler 3: Betriebsmittel und Systemflüssigkeiten nicht zu überprüfen Fehler 4: Mit defekter Fahrzeugbeleuchtung fahren Fehler 5: Wichtiges Reisezubehör vergessen Fehler 6: Dokumente und Ausweise vergessen Fehler 7: Unvorbereitet abreisen Fehler 8: Die Fahrt in der Gruppe mit leeren Tank beginnen Fehler 9: Mangelhafte Kommunikation mit der Reiseleitung Fehler 10: Gefährliches und undiszipliniertes Fahren in der mobilen Reisegruppe Fehler 1: Mit abgefahrenen Reifen die Reise antreten. Schlechte Reifen sind ein Sicherheitsrisiko! Kaum ein Teil am Kraftfahrzeug muss derart viel Durchhaltevermögen, wie es bei den Reifen der Fall ist. Die Pneus sind stets extremen Belastungen ausgesetzt. Deshalb sollte jeder Fahrzeuglenker insbesondere vor Reiseantritt nochmals einige wichtige Prüfungen an den Reifen vornehmen. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe, gemessen am Hauptprofil, von mindestens 1,6mm vor. Dennoch sollten die Reifen mindestens 3mm Profiltiefe aufweisen, damit z.B. Wasser effektiv abgeleitet werden kann und die sog. Gefahr von Aquaplaning verringert wird. Bei Winterreifen gelten zwar die gleichen gesetzlichen Bestimmungen, jedoch empfehlen Experten eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimeter oder mehr. Es gibt es zwar keine festgesetzte oder empfohlene Lebensdauer für Reifen, aber: Eine neue, frische Gummimischung greift am besten, denn Reifen altern. Auch wenn sie nicht benutzt werden nimmt die Sicherheit von alten Reifen deutlich ab. Deshalb sollten Reifen, die älter als 8 Jahre sind, nicht mehr verwendet werden. Ebenso sind die Reifen auf ungleichmäßigen Verschleiß zu prüfen. Reifen die ungleichmäßig verschleißen, können schnell unbrauchbar bzw. unsicher werden. Und die Ursachen dafür können vielfältig sein. Häufig liegt dann ein zu niedriger Reifendruck, eine statische oder dynamische Unwucht, eine fehlerhaft eingestellte Spur, ausgeschlagene Radlager oder verschlissene bzw. defekte Stoßdämpfer vor. Der korrekte Luftdruck ist unbedingt zu prüfen und dem Einsatz anzupassen. Tipp: Wer unsicher ist, sollte unbedingt einen Reifenfachmann konsultieren! Fehler 2: Abgefahrene Bremsbelege und Bremsscheiben ignorieren. Einwandfrei funktionierende Bremsen sind entscheidend für eine sichere Reise. Bremsscheiben und die Belege sind sehr hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt. Hinzu kommen Umwelteinflüsse wie Spritzwasser, Straßenschmutz und Streumittel. Daher unterliegen die Bremsscheiben und Bremsbelege einem natürlichen Verschleiß. Insbesondere viele starke Bremsmanöver bei hoher Geschwindigkeit oder lange Bergabfahrten können Bremsanlagen schnell an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen oder sogar überlasten. Hier spricht man von Fading. Dies bezeichnet ein unerwünschtes Nachlassen der Bremswirkung durch Erwärmung der Bremse und verlängert nach mehrmaligem oder längerem Bremsen den Bremsweg sicherheitskritisch. Fehler 3: Betriebsmittel und Systemflüssigkeiten nicht zu überprüfen Viele Pannen können durch korrekte Stände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser vermieden werden. Aber auch ausreichend Waschwasser für die Scheiben kann die Fahrt maßgeblich angenehmer gestalten. Übrigens: Insbesondere sportliche Fahrzeuge verwenden häufig spezielles Motoröl (z.B. Castrol EDGE Professional A1 5W20), das nicht überall und jederzeit verfügbar ist. Daher empfiehlt sich die Mitnahme von zumindest 1 Liter des passenden Motoröls. Fehler 4: Mit defekter Fahrzeugbeleuchtung fahren Sehen und gesehen werden ist auch in der Gruppe sehr wichtig. Am besten prüft man zu zweit, ob sämtliche Beleuchtungselemente und Fahrtrichtungsanzeiger korrekt funktionieren. Am besten wird dies bei eingeschalteter Zündung getestet, indem man sämtliche Leuchten vom Standlicht bis zur Nebelschlussleuchte ein- und ausschaltet. Die Mitnahme von Ersatzleuchtmitteln ist sicherlich sehr empfehlenswert. Auch sollten die wichtigsten Sicherungen mit an Bord sein. Übrigens: Wer in einem Land mit Linksverkehr (z.B. Großbritannien oder Irland) mit einem linksgesteuerten Auto unterwegs ist, muss vorher die Scheinwerfer umstellen oder abkleben. Damit wird laut TÜV Nord verhindert, dass der entgegenkommende Verkehr geblendet wird. Passende Aufkleber in Form eines schwarzen Dreiecks gibt es etwa auf Fähren oder in den Geschäftsstellen von Automobilclubs. Für moderne Klarglasscheinwerfer ohne Riffelung und Markierung gibt es bei den Herstellern Schablonen oder Folien, die das Anbringen erleichtern. Fehler 5: Wichtiges Reisezubehör vergessen Das Mitführen von Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste sollte eigentlich selbstverständlich sein jedoch werden gerade diese Dinge häufig vernachlässigt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass man nicht nur für alle Passagiere jeweils eine Warnweste mitführt, sondern auch dass die für das jeweilige bereiste Land richte Farbe mitgeführt wird. Die meisten Länder verlangen eine gelbe Warnweste. Darüber hinaus ist das Reserverad (oder Dichtflüssigkeit), Bordwerkzeug, Wagenheber und Abschlepphaken auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Ganz vorsichtige Autoreisende packen noch ein Überbrückungskabel und eine Abschleppstange bzw. ein Abschleppseil in das Fahrzeug. Fehler 6: Dokumente und Ausweise vergessen Vergiss niemals deinen Reisepass und Personalausweis, sowie Führerschein, Versicherungsdokumente (z.B. grüne Versicherungskarte) und Bedienungsanleitung für das Fahrzeug einzupacken. Ist man Mitglied eines Automobilclubs (z.B. ADAC oder AvD) bitte auch hier die vorliegende Clubkarte etc. mitführen. Wurde die Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht, so sollten unbedingt die wichtigsten Buchungsunterlagen und Leistungsbeschreibungen mit an Bord sein. Digitale Backups von wichtigen Reisedokumenten: Am besten ist es alle wichtigen Dokument vor Abreise einzuscannen und entweder an die eigene Email-Adresse zu senden oder über Services wie Google Documents, Hotmail oder Dropbox online abzuspeichern. Heutzutage hat man von fast überall Zugriff auf das Internet, denn wo viele Reisende sind, da kommt man auch leicht online. Wer noch weiter auf Nummer sicher gehen möchte, der macht auch Kopien und verstaut sie gut im Gepäck/Fahrzeug. Empfehlenswert ist es auch einer Vertrauensperson zuhause die wichtigsten Kopien zu geben für den Fall der Fälle. Grundsätzlich ist es sowieso eine gute Idee immer mehrere Kopien vom Pass dabei zu haben. Fehler 7: Unvorbereitet abreisen Ist die Navigationssoftware aktuell? Sind die richtigen Karten geladen und installiert? Habe ich mich mit der geplanten Route vertraut gemacht? Ist (analoges) Kartenmaterial/Atlas griffbereit an Bord? Kenn ich die wichtigsten Verkehrs- und Verhaltensregeln im bereisten Ausland? Viele Fragen für die ein NEIN als Antwort nicht in Frage kommt! Ebenso sollte man sein Ziel und ggf. die Etappenziele vorab am PC und oder auf Landkarten auskundschaften und sich über die Gegebenheiten vor Ort informieren. Genauso sinnvoll ist es z.B. die Kameraausrüstung zu checken und sich nochmals mit den Funktionen vertraut machen. Wer gut vorbereitet ist erspart sich unnötige Aufregung und kann eine Gruppenreise mit dem Fahrzeug entspannt genießen. Übrigens: Wer sich nicht auf die vorgegebene Streckenführung im Rahmen einer gemeinsamen Ausfahrt vorbereitet und nur dem unmittelbar Vorausfahrenden hinterher fährt oder unvorbereitet den Anschluss verliert (z.B. an einer Ampel), wird sich zwangsläufig verfahren und ggf. das Gruppenerlebnis aller Teilnehmer stören. Jede gut organisierte mobile Ausfahrt hat Aktivitäten neben der Strecke oder Sammelpunkte geplant, die bei vorausschauender Vorbereitung der Teilnehmer leicht zur Wiedervereinigung mit der Gruppe genutzt werden können - ganz ohne Streß und Gefährung anderer Verkehrsteilnehmer. Fehler 8: Die Fahrt in der Gruppe mit leeren Tank beginnen Alle Mitreisenden sind am Treffpunkt versammelt und brennen darauf pünktlich und endlich die ersehnte Tour zu beginnen. Doch du musst noch tanken, da der Spritpegel nach der Anreise nahezu im Reservebereich angelangt ist, und der Treffpunkt der Gruppe ist keine Tankstelle. Dies ist ein absolutes No- Go! Niemand wünscht sich nun eine Verzögerung und einen gestörten zeitlichen Ablauf! Auch muss bedacht werden, dass hierdurch zu Beginn einer Reise bereits Spannungsfelder innerhalb der Gruppe entstehen können, die auch später noch die Gruppendynamik nachhaltig beeinträchtigen. Fehler 9: Mangelhafte Kommunikation mit der Reiseleitung Stelle Deine Fragen direkt an den Reiseleiter/Tourguide/Organisator und verlasse Dich nicht auf die berühmte „Stille Post“. Informiere unterwegs rechtzeitig, dass Du unbedingt nachtanken musst. Dir ist Deine Position in der Gruppe unangenehm, weil der Vordermann nach deinem Empfinden zu laut ist (z.B. Klappenauspuff) oder der Hintermann zu dicht auffährt? Behalte Ruhe und Nerven ohne Eskalation mit den Mitreisenden und sprich bitte mit dem Tourguide darüber. Der erfahrene Tourguide für mobile Touren kann in der Regel die Situation zu Gunsten aller Gruppenmitglieder verbessern. Meist schon durch kleine Veränderungen in der Reihenfolge der Fahrzeuge. Übrigens: Es ist keine Schande, wenn man evtl. nicht die Erfahrung für eine sportliche Passüberquerung hat und sich das zulässige aber dennoch flotte Tempo nicht zutraut. Der Tourguide ist dankbar für jede Info und wird darauf gerne angepasst reagieren. Fehler 10: Gefährliches und undiszipliniertes Fahren in der mobilen Reisegruppe Eine mobile Reisegruppe ist eine Gemeinschaft und man trägt in der „Kolonne“ nicht nur Verantwortung für das eigene Wohlergehen, sondern auch für die Vorausfahrenden und die unmittelbar hinter einem fahrenden Mitreisenden. Eine der Gruppe angepasste Fahrweise ist sichererer und erholsamer. Zu dichtes Auffahren, Drängeln, Maßregelungen (z.B. Abstand durch heftiges abbremsen erzwingen) und gegenseitiges Überholen, etc. ist grundsätzlich zu unterlassen. Auch sollte man sich dem Reisetempo anpassen und nicht zu große Lücken entstehen lassen. Wenn Euch meine Artikel gefallen, dürft Ihre gerne meiner Facebook Fanpage ein LIKE schenken. Hierfür vielen Dank im Voraus!
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nen ROAD TRIP in der Gruppe:

#Erfahrungsbericht Erstellt am 02.04.2020 Der Road Trip steht vor der Tür, mit dem Fahrzeug geht es für einige Zeit auf Reise. Im Idealfall verheißt dies Entspannung und Erholung für den Menschen, jedoch nicht für das Fahrzeug, denn lange Fahrten, Kurven, Serpentinen, An- bzw. Abstiege und Hitze sowie Kälte stellen das Fahrzeug und die Insassen auf die Probe. Wer sich frühzeitig um sein Reisegefährt und das eigene Wohl kümmert und die folgenden 10 Fehler vermeidet, wird einen gelungenen ROAD TRIP in der Gruppe erleben. Fehler 1: Mit abgefahrenen Reifen die Reise antreten. Fehler 2: Abgefahrene Bremsbelegen und Bremsscheiben ignorieren. Fehler 3: Betriebsmittel und Systemflüssigkeiten nicht zu überprüfen Fehler 4: Mit defekter Fahrzeugbeleuchtung fahren Fehler 5: Wichtiges Reisezubehör vergessen Fehler 6: Dokumente und Ausweise vergessen Fehler 7: Unvorbereitet abreisen Fehler 8: Die Fahrt in der Gruppe mit leeren Tank beginnen Fehler 9: Mangelhafte Kommunikation mit der Reiseleitung Fehler 10: Gefährliches und undiszipliniertes Fahren in der mobilen Reisegruppe Fehler 1: Mit abgefahrenen Reifen die Reise antreten. Schlechte Reifen sind ein Sicherheitsrisiko! Kaum ein Teil am Kraftfahrzeug muss derart viel Durchhaltevermögen, wie es bei den Reifen der Fall ist. Die Pneus sind stets extremen Belastungen ausgesetzt. Deshalb sollte jeder Fahrzeuglenker insbesondere vor Reiseantritt nochmals einige wichtige Prüfungen an den Reifen vornehmen. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe, gemessen am Hauptprofil, von mindestens 1,6mm vor. Dennoch sollten die Reifen mindestens 3mm Profiltiefe aufweisen, damit z.B. Wasser effektiv abgeleitet werden kann und die sog. Gefahr von Aquaplaning verringert wird. Bei Winterreifen gelten zwar die gleichen gesetzlichen Bestimmungen, jedoch empfehlen Experten eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimeter oder mehr. Es gibt es zwar keine festgesetzte oder empfohlene Lebensdauer für Reifen, aber: Eine neue, frische Gummimischung greift am besten, denn Reifen altern. Auch wenn sie nicht benutzt werden nimmt die Sicherheit von alten Reifen deutlich ab. Deshalb sollten Reifen, die älter als 8 Jahre sind, nicht mehr verwendet werden. Ebenso sind die Reifen auf ungleichmäßigen Verschleiß zu prüfen. Reifen die ungleichmäßig verschleißen, können schnell unbrauchbar bzw. unsicher werden. Und die Ursachen dafür können vielfältig sein. Häufig liegt dann ein zu niedriger Reifendruck, eine statische oder dynamische Unwucht, eine fehlerhaft eingestellte Spur, ausgeschlagene Radlager oder verschlissene bzw. defekte Stoßdämpfer vor. Der korrekte Luftdruck ist unbedingt zu prüfen und dem Einsatz anzupassen. Tipp:     Wer     unsicher     ist,     sollte     unbedingt     einen Reifenfachmann konsultieren! Fehler 2: Abgefahrene Bremsbelege und Bremsscheiben ignorieren. Einwandfrei funktionierende Bremsen sind entscheidend für eine sichere Reise. Bremsscheiben und die Belege sind sehr hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt. Hinzu kommen Umwelteinflüsse wie Spritzwasser, Straßenschmutz und Streumittel. Daher unterliegen die Bremsscheiben und Bremsbelege einem natürlichen Verschleiß. Insbesondere viele starke Bremsmanöver bei hoher Geschwindigkeit oder lange Bergabfahrten können Bremsanlagen schnell an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen oder sogar überlasten. Hier spricht man von Fading. Dies bezeichnet ein unerwünschtes Nachlassen der Bremswirkung durch Erwärmung der Bremse und verlängert nach mehrmaligem oder längerem Bremsen den Bremsweg sicherheitskritisch. Fehler 3: Betriebsmittel und Systemflüssigkeiten nicht zu überprüfen Viele Pannen können durch korrekte Stände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlwasser vermieden werden. Aber auch ausreichend Waschwasser für die Scheiben kann die Fahrt maßgeblich angenehmer gestalten. Übrigens: Insbesondere sportliche Fahrzeuge verwenden häufig spezielles Motoröl (z.B. Castrol EDGE Professional A1 5W20), das nicht überall und jederzeit verfügbar ist. Daher empfiehlt sich die Mitnahme von zumindest 1 Liter des passenden Motoröls. Fehler 4: Mit defekter Fahrzeugbeleuchtung fahren Sehen und gesehen werden ist auch in der Gruppe sehr wichtig. Am besten prüft man zu zweit, ob sämtliche Beleuchtungselemente und Fahrtrichtungsanzeiger korrekt funktionieren. Am besten wird dies bei eingeschalteter Zündung getestet, indem man sämtliche Leuchten vom Standlicht bis zur Nebelschlussleuchte ein- und ausschaltet. Die Mitnahme von Ersatzleuchtmitteln ist sicherlich sehr empfehlenswert. Auch sollten die wichtigsten Sicherungen mit an Bord sein. Übrigens: Wer in einem Land mit Linksverkehr (z.B. Großbritannien oder Irland) mit einem linksgesteuerten Auto unterwegs ist, muss vorher die Scheinwerfer umstellen oder abkleben. Damit wird laut TÜV Nord verhindert, dass der entgegenkommende Verkehr geblendet wird. Passende Aufkleber in Form eines schwarzen Dreiecks gibt es etwa auf Fähren oder in den Geschäftsstellen von Automobilclubs. Für moderne Klarglasscheinwerfer ohne Riffelung und Markierung gibt es bei den Herstellern Schablonen oder Folien, die das Anbringen erleichtern. Fehler 5: Wichtiges Reisezubehör vergessen Das Mitführen von Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste sollte eigentlich selbstverständlich sein jedoch werden gerade diese Dinge häufig vernachlässigt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass man nicht nur für alle Passagiere jeweils eine Warnweste mitführt, sondern auch dass die für das jeweilige bereiste Land richte Farbe mitgeführt wird. Die meisten Länder verlangen eine gelbe Warnweste. Darüber hinaus ist das Reserverad (oder Dichtflüssigkeit), Bordwerkzeug, Wagenheber und Abschlepphaken auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Ganz vorsichtige Autoreisende packen noch ein Überbrückungskabel und eine Abschleppstange bzw. ein Abschleppseil in das Fahrzeug. Fehler 6: Dokumente und Ausweise vergessen Vergiss niemals deinen Reisepass und Personalausweis, sowie Führerschein, Versicherungsdokumente (z.B. grüne Versicherungskarte) und Bedienungsanleitung für das Fahrzeug einzupacken. Ist man Mitglied eines Automobilclubs (z.B. ADAC oder AvD) bitte auch hier die vorliegende Clubkarte etc. mitführen. Wurde die Reise bei einem Reiseveranstalter gebucht, so sollten unbedingt die wichtigsten Buchungsunterlagen und Leistungsbeschreibungen mit an Bord sein. Digitale Backups von wichtigen Reisedokumenten: Am besten ist es alle wichtigen Dokument vor Abreise einzuscannen und entweder an die eigene Email- Adresse zu senden oder über Services wie Google Documents, Hotmail oder Dropbox online abzuspeichern. Heutzutage hat man von fast überall Zugriff auf das Internet, denn wo viele Reisende sind, da kommt man auch leicht online. Wer noch weiter auf Nummer sicher gehen möchte, der macht auch Kopien und verstaut sie gut im Gepäck/Fahrzeug. Empfehlenswert ist es auch einer Vertrauensperson zuhause die wichtigsten Kopien zu geben für den Fall der Fälle. Grundsätzlich ist es sowieso eine gute Idee immer mehrere Kopien vom Pass dabei zu haben. Fehler 7: Unvorbereitet abreisen Ist die Navigationssoftware aktuell? Sind die richtigen Karten geladen und installiert? Habe ich mich mit der geplanten Route vertraut gemacht? Ist (analoges) Kartenmaterial/Atlas griffbereit an Bord? Kenn ich die wichtigsten Verkehrs- und Verhaltensregeln im bereisten Ausland? Viele Fragen für die ein NEIN als Antwort nicht in Frage kommt! Ebenso sollte man sein Ziel und ggf. die Etappenziele vorab am PC und oder auf Landkarten auskundschaften und sich über die Gegebenheiten vor Ort informieren. Genauso sinnvoll ist es z.B. die Kameraausrüstung zu checken und sich nochmals mit den Funktionen vertraut machen. Wer gut vorbereitet ist erspart sich unnötige Aufregung und kann eine Gruppenreise mit dem Fahrzeug entspannt genießen. Übrigens: Wer sich nicht auf die vorgegebene Streckenführung im Rahmen einer gemeinsamen Ausfahrt vorbereitet und nur dem unmittelbar Vorausfahrenden hinterher fährt oder unvorbereitet den Anschluss verliert (z.B. an einer Ampel), wird sich zwangsläufig verfahren und ggf. das Gruppenerlebnis aller Teilnehmer stören. Jede gut organisierte mobile Ausfahrt hat Aktivitäten neben der Strecke oder Sammelpunkte geplant, die bei vorausschauender Vorbereitung der Teilnehmer leicht zur Wiedervereinigung mit der Gruppe genutzt werden können - ganz ohne Streß und Gefährung anderer Verkehrsteilnehmer. Fehler 8: Die Fahrt in der Gruppe mit leeren Tank beginnen Alle Mitreisenden sind am Treffpunkt versammelt und brennen darauf pünktlich und endlich die ersehnte Tour zu beginnen. Doch du musst noch tanken, da der Spritpegel nach der Anreise nahezu im Reservebereich angelangt ist, und der Treffpunkt der Gruppe ist keine Tankstelle. Dies ist ein absolutes No-Go! Niemand wünscht sich nun eine Verzögerung und einen gestörten zeitlichen Ablauf! Auch muss bedacht werden, dass hierdurch zu Beginn einer Reise bereits Spannungsfelder innerhalb der Gruppe entstehen können, die auch später noch die Gruppendynamik nachhaltig beeinträchtigen. Fehler 9: Mangelhafte Kommunikation mit der Reiseleitung Stelle Deine Fragen direkt an den Reiseleiter/Tourguide/Organisator und verlasse Dich nicht auf die berühmte „Stille Post“. Informiere unterwegs rechtzeitig, dass Du unbedingt nachtanken musst. Dir ist Deine Position in der Gruppe unangenehm, weil der Vordermann nach deinem Empfinden zu laut ist (z.B. Klappenauspuff) oder der Hintermann zu dicht auffährt? Behalte Ruhe und Nerven ohne Eskalation mit den Mitreisenden und sprich bitte mit dem Tourguide darüber. Der erfahrene Tourguide für mobile Touren kann in der Regel die Situation zu Gunsten aller Gruppenmitglieder verbessern. Meist schon durch kleine Veränderungen in der Reihenfolge der Fahrzeuge. Übrigens: Es ist keine Schande, wenn man evtl. nicht die Erfahrung für eine sportliche Passüberquerung hat und sich das zulässige aber dennoch flotte Tempo nicht zutraut. Der Tourguide ist dankbar für jede Info und wird darauf gerne angepasst reagieren. Fehler 10: Gefährliches und undiszipliniertes Fahren in der mobilen Reisegruppe Eine mobile Reisegruppe ist eine Gemeinschaft und man trägt in der „Kolonne“ nicht nur Verantwortung für das eigene Wohlergehen, sondern auch für die Vorausfahrenden und die unmittelbar hinter einem fahrenden Mitreisenden. Eine der Gruppe angepasste Fahrweise ist sichererer und erholsamer. Zu dichtes Auffahren, Drängeln, Maßregelungen (z.B. Abstand durch heftiges abbremsen erzwingen) und gegenseitiges Überholen, etc. ist grundsätzlich zu unterlassen. Auch sollte man sich dem Reisetempo anpassen und nicht zu große Lücken entstehen lassen. Wenn Euch meine Artikel gefallen, dürft Ihre gerne meiner Facebook Fanpage ein LIKE schenken. Hierfür vielen Dank im Voraus!